Jugendhilfeplanerischer Prozess Pirna

Auftraggeber
Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge, Jugendamt
Laufzeit
07/2022 – 12/2022
Projektskizze
In den Jahren 2019 und 2020 fand im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge ein umfassender jugendhilfeplanerischer Prozess zur Neugestaltung der Jugendhilfelandschaft statt. Ziel war die Neuausrichtung der Leistungen im Hinblick auf die sozialräumlichen Bedarfslagen unter Berücksichtigung der vorhandenen Angebote und Akteure einerseits und der zur Verfügung stehenden Mittel andererseits. Damit sollte insbesondere für die Träger eine mehrjährige Planungssicherheit und Stabilisierung der Strukturen erreicht werden. Die Evaluation des jugendhilfeplanerischen Prozesses dient dazu, die Umsetzung des Planungsverfahrens sowie das in dessen Rahmen durchgeführte Interessenbekundungsverfahren auszuwerten und das Erreichen der Ziele, insbesondere der Planungssicherheit, zu überprüfen. In einer ersten Erhebungswelle wurden bereits im Jahr 2021 anhand von Online-Fragebögen erste Erfahrungen und Meinungen zum Prozess eingeholt.

IRIS e.V. setzt nun die zweite Erhebungswelle um, in deren Rahmen mithilfe von Expert:inneninterviews die Auswirkungen des Verfahrens auf verschiedenen Ebenen (u.a. Kooperationen, Bedarfe, Zusammenarbeit) erfasst und untersucht werden sollen. Die Evaluation konzentriert sich auf das Einfangen und Spiegeln verschiedener konkreter Meinungen und Wahrnehmungen und befragt daher sowohl Vertreter:innen der freien Jugendhilfe als auch Vertreter:innen der Kommunen.

Ansprechpartner:innen
Lindner, Elke
Diplom-Psychologin

Menz, Dr. Simone